Und es ist doch ein Thema für die Politik!

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Knapp ein Jahr vor den Landtagswahlen kommt Bewegung in die Parteienlandschaft. Oder es hängt einfach damit zusammen, dass es jetzt wirklich Zeit für eine Entscheidung wird – auch wenn Landeshauptmann Pühringer noch daran festzuhalten scheint, dass diese Entscheidung Freileitung oder Erdkabel "keine Frage der Politik" sein soll. Absurd: Das Kraftwerk Lambach war Politik; wo Windparks stehen, ebenfalls. Weswegen dann nicht, ob 23 Kilometer Freileitung die Landschaft verschandeln? 
Foto (SPÖ): NR Markus Vogl und der Inzersdorfer Vizebürgermeister Rudolf Diensthuber

Ein Bericht in der Bezirksrundschau vom 25.11.2014 gibt die Schwerpunkte der Initiative von Nationalrat Markus Vogl, stv. Vorsitzender der Landes-SPÖ, wieder, nachdem er sich über die Problematik der seit fünf Jahren schwelenden Auseinandersetzung zwischen Energie AG und Betroffenen (inklusive der geschlossen für Erdverkabelung eintretenden Gemeinden) informiert hatte. Eine klare Positionierung der Landespolitik für oder gegen Erdkabel hat die Landesregierung bisher vermieden – jedenfalls hat man die Energie AG bisher in keiner Weise daran gehindert, mit ihrem Freileitungsprojekt über die Region "drüberzufahren".

Bezirksrundschau.pngDas könnte sich ändern – nicht nur der Wähler in drei oberösterreichischen Regionen wegen, sondern auch, weil die Aussicht auf ein erneutes "endloses" Verfahren in der nach europäischem Recht erzwungenen Umweltverträglichkeitsprüfung wenig Freude hervorruft. Dass die Stromversorgung reibungsloser, sicherer und vor allem schneller abgesichert werden könnte, wenn mit Erdkabeln gearbeitet würde, kommt hinzu.

 


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