Energie AG geht von rascher Erledigung des Rodungsverfahrens aus

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Die "Netz-Tochter" der Energie AG reagiert ebenso knapp wie blauäugig auf die Nachricht von der aufgehobenen Rodungsbewilligung für die Maststandorte der geplanten Freileitung. Sie rechnet mit einer raschen Erledigung durch die zuständige Behörde, wurde den Tips Kirchdorf für ihre aktuelle Ausgabe mitgeteilt. (s. "Weiterlesen")

Was man bei der Energie AG auf die Schnelle nicht bedacht haben könnte: Einfach abschreiben lässt sich der aufgehobene Bescheid wohl kaum. Denn damit wären dieselben offensichtlichen Verfahrensmängel und Rechtswidrigkeiten auch im neuen Verfahren wieder am Tisch. Selbst an den forstfachlichen Gutachten hatte es ja Beanstandungen gegeben, die in der Verhandlung vor dem Landesverwaltungsgericht nicht entkräftet werden konnten.

So oder so wird auch das neue Verfahren entweder wieder durch mindestens zwei Instanzen gehen müssen – oder es wird wegen der Aufnahme des beantagten UVP-Feststellungsverfahrens gleich gegenstandslos.

 

 


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