Juni 2013

Energie AG mit unzulässigen Begründungen an die Höchstgerichte

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Seit der vergangenen Woche liegt die Beschwerde gegen die Freileitungs-Bewilligung beim Verwaltungsgerichtshof (Artikel v. 27.4.13). Die Beschwerde ist detaillierter als bei der vorangegangenen Verfassungsbeschwerde. Vor allem richtet sich der Anwalt der Beschwerdeführer, Dr. Nordmeyer aus Wels, gegen schriftliche Äußerungen der Energie AG und des Wirtschaftsministeriums, mit denen diese die aufschiebende Wirkung der Verfassungsbeschwerde bekämpft hatten.

In der Zwischenzeit führt die Energie AG einen Zweifrontenkrieg. Sie hat nun auch die umstrittene 110-kV-Freileitung zwischen Ried und Raab im Innviertel zur Bewilligung eingereicht. Dort sind gegenwärtig rund 100 Grundeigentümer nicht bereit, freiwillig diese Leitung auf ihrem Grund bauen zu lassen. Denn auch im unteren Pramtal wäre ein Erdkabel möglich. Bei anhaltendem Widerstand hätte das Land für beide Projekte also mit bis zu 180 Enteignungsverfahren zu rechnen.
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Aktuell: Regiert die Energie AG auch in die Landwirtschaftskammer hinein? >>>hier

Verfasst von 110kV ade am 24. Juni 2013 - 16:36
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Fast ein Viertel weniger Urlauber auch im Almtal?

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AKTUELL: Unwetterschäden gefährden Freileitung auch bei uns - wie in Salzburg  >>>mehr

Touristen reagieren empfindlich, wenn ihr Urlaubsziel landschaftlich verkommt. Das kann man sich denken, aber jetzt ist es amtlich: Eine aktuelle Studie der Uni Passau zeigt: Gut 22 Prozent der Urlauber würden nicht mehr in eine Region kommen, wo sich "Windenergieanlagen an Aussichtspunkten oder entlang von Rad- und Wanderwegen befinden".

Ein bedrohliches Szenario für das Almtal, denn ausgerechnet im Gebiet Hochsalm / Kasberg ist eine der sogenannten Vorrangzonen, in denen der oberösterreichische Windkraft-Masterplan Windräder vorsieht. Ein brisantes Thema auch für den Verein Almtal (VERA), der zwischen Wimsbach und Grünau die Almtalgemeinden auf genau den Tourismus spezialisieren will, der im Mittelpunkt der Passauer Studie steht. Und einen Zusammenhang mit der 110-kV-Freileitung gibt es auch… (siehe "Weiterlesen")

Windrad bei der Wallfahrtskirche Magdalenaberg (Fotomontage: Freunde des Eiskogels)

Verfasst von 110kV ade am 6. Juni 2013 - 21:27
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Freileitungen erneut in Turbulenzen

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Während die Energie AG noch immer (wenn auch mit leichter Verwirrung; s.u.) an ihrem schädlichen Freileitungsprojekt zwischen Vorchdorf und Kirchdorf festhält, weht den Netzbetreibern in Salzburg und Tirol der Wind ins Gesicht. In der neuen Salzburger Landesregierung will die Grüne Frontfrau Astrid Rössler dafür sorgen, dass die geplante 380-kV-Freileitung nach Kaprun bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) einen negativen Bescheid bekommt. Und in Tirol macht die Tourismusregion am Arlberg mobil gegen die Verspargelung bei St. Anton.

Foto: Astrid Rössler (Grüne) will die Salzburgleitung unter die Erde bekommen

Verfasst von 110kV ade am 3. Juni 2013 - 9:33
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