Die Region zwischen Kirchdorf und Vorchdorf fordert: Echte Chancen für die besseren Alternativen!

Jetzt lernt die Energie AG die Innviertler kennen

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Man muss der Energie AG eine gewisse Leidensbereitschaft zugestehen: Zwischen Vorchdorf und Kirchdorf hängen die Bewilligungen für die Freileitung noch in der Luft, da holt der Stromkonzern schon wieder einen vor Jahren von der Bevölkerung abgeschossenen Plan für das Innviertel aus der Schublade, angeblich auf Verlangen der Gemeinden. Die 110-kV-Freileitung Ried - Raab - Ranna, in bewährter Salamitaktik halbiert, war kaum angekündigt – schon formiert sich erneut der Widerstand der Innviertler…
Foto: Nur ein Strich in der Landschaft? – Nein, ein rotes Tuch für die Bevölkerung! Hier soll die Freileitung von Ried i.I. nach Raab verlaufen. (Danke für das Warnschild an die Brandenburger!)
/// Aktuell: Erdkabeldebatte im Kärntner Wahlkampf: mehr >>> ///

Verfasst von 110kV ade am 16. Februar 2013 - 10:55
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Kärntens Erdkabelparagraph: Zahnlos, aber ein Anfang

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Am 1. Februar trat die (im Entwurf auch von uns) euphorisch begrüßte Novelle des Kärntner Energiegesetzes in Kraft. Die Erdverkabelung neuer Hochspannungsleitungen ist danach in jedem Fall zu prüfen und unter Umständen anzustreben. Eine solche Bestimmung ist zwar bundesweit bisher einmalig. Doch der "Biss", den das Gesetz ursprünglich haben sollte, ist nun Formulierungen gewichen, die als Paradebeispiel für Gummiparagraphen gelten können. Die Landespolitik agiert derweil im Umgang mit den vereinigten Villacher Bürgerinitiativen chaotisch…

Foto: Energie-Landesrätin Prettner – ihre Gesetzesinitiative wurde Opfer der landespolitischen Schlechtwetterlage

Aktuell (12.2.2013): Offener Brief der Bürgerinitiativen an die Politik im Anhang

Verfasst von 110kV ade am 6. Februar 2013 - 18:57
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Freileitungsgegner nach Versammlung gestärkt im Zusammenhalt

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Ausführliche juristische Information sorgte für neue Entschlossenheit der Grundeigentümer im Kampf für ein Erdkabel statt der geplanten Freileitung. Auf einer der bestbesuchten Versammlungen seit langem war die Stimmung eindeutig: Trotz Drohungen der Energie AG und trotz "Ultimatum" für eine freiwillige Zustimmung sprachen sich die Betroffenen einmal mehr eindeutig dagegen aus, ihre Grundstücke für die Freileitung zur Verfügung zu stellen. Dies würde im äußersten Fall Enteignung bedeuten!  
Aktuell dazu: Bericht in Tips Kirchdorf und Gmunden vom 6.2.2013 im Anhang

Verfasst von 110kV ade am 29. Januar 2013 - 16:36
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Ultimatum auf dem Gabentisch – Geht's noch?

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Sind hier Menschen am Werk oder Roboter? – Nach ersten mündlichen Drohgebärden (siehe letzten Artikel) hatte die Energie AG nun die Stirn, wenige Tage vor Weihnachten Briefe zu verschicken, in denen ein Ultimatum gestellt wird: Grundeigentümer müssen spätestens am 28. Februar unwiderruflich ihr Einverständnis zur Freileitung erklären. Anderenfalls bekommen sie das "Optionsentgelt" nicht mehr… 
Aktuell 31.12.2012: Artikel mit Leserkommentaren in den Oö. Nachrichten

Verfasst von 110kV ade am 25. Dezember 2012 - 17:10
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Rücksichtslos selbst zur Vorweihnachtszeit: Energie AG gibt keine Ruhe

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Es spielt alles keine Rolle: Die Bewilligung für die Freileitung liegt beim Verfassungsgerichtshof. Der entscheidet in Kürze über eine aufschiebende Wirkung der Beschwerde. Und es ist Advent – die Menschen würden gerne wenigstens jetzt mit der Bedrohung durch die Freileitung in Frieden gelassen werden. Über die naturschutzrechtliche Bewilligung wird noch gar nicht verhandelt…

Doch die Keiler der Energie AG schwärmen auch jetzt wieder zu den betroffenen Grundeigentümern aus und verlangen die "freiwillige" Zustimmung zum Leitungsprojekt. Besonders unverschämt: Das so genannte Optionsentgelt (eine stattliche Prämie für vorzeitige Kapitulation) soll es nur noch kurze Zeit geben. Hier fehlt jeder Funken Anstand. 
(Foto: Nach altem Brauch ist der Außendienst der Energie AG wieder unterwegs)  

Offener Brief an Landeshauptmann und Energie AG unter "Weiterlesen"
Artikel in Tips (Gmunden und Kirchdorf) im Anhang

Verfasst von 110kV ade am 7. Dezember 2012 - 15:18
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Die Schweiz trifft einmal mehr die richtige Wahl

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Die Serie der deutlich wegweisenden Gerichtsentscheidungen in Sachen Erdverkabelung von Hochspannungsleitungen in der Schweiz reißt nicht ab: Jetzt hat das (oberste) Bundesgericht wieder die zuständige Behörde verpflichtet, für eine bereits bewilligte 220-kV-Freileitung Erdverkabelungen in größerem Umfang zu prüfen. Die beschwerdeführenden Gemeinden und Betroffenen begrüßen das Urteil...

Verfasst von 110kV ade am 29. November 2012 - 8:45
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