Die Region zwischen Kirchdorf und Vorchdorf fordert: Echte Chancen für die besseren Alternativen!

Jetzt soll doch enteignet werden – Das wahre Gesicht des Landeshauptmanns?

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Während Landeshauptmann Pühringer (Foto, anscheinend gut gelaunt) das Erdkabel noch prüfen lässt und die Rechtslage sich gerade rapide verändert, hat das Land jetzt völlig überraschend Grundeigentümer zu Enteignungsverhandlungen vorgeladen. Sie wehren sich seit 6 Jahren gegen die geplante Freitung der Energie AG und fordern eine Erdverkabelung.

Verfasst von 110kV ade am 8. November 2015 - 19:00
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110-kV-Leitung Kärnten: Bewilligung mitten im Bau wegen UVP aufgehoben!

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Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat jetzt auch die wichtigste Bewilligung – die energierechtliche – für die 110-kV-Freileitung im Raum Villach aufgehoben. Schon zuvor sah sich Netzbetreiber KELAG gezwungen, den Bau der zu zwei Dritteln fertiggestellten Freileitung zu stoppen, weil die Rodungsbewilligung aufgehoben wurde (siehe vorigen Bericht). Ohne energierechtlichen Bescheid sind auch die bereits durchgeführten Enteignungen von Grundeigentümern nun hinfällig geworden.

Foto (© Grüne): Protest gegen eine Enteignungsverhandlung in Maria Gail (K) im November 2012 – Erfolg nach drei Jahren

Spenden Sie zur Deckung der Kosten für die Durchsetzung 
einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)

IBAN  AT91 3451 0000 0769 0217 des Vereins "Mensch und Energie" bei Raiffeisenbank Salzkammergut

Verfasst von 110kV ade am 30. Oktober 2015 - 19:20
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Verwaltungsgerichtshof stoppt 110-kV-Leitungsbau Kärnten: UVP erforderlich!

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Völlig überraschend musste der Kärntner Stromversorger KELAG die bereits zu zwei Dritteln vollendeten Arbeiten an der 110-kV-Freileitung im Raum Villach einstellen. Das Projekt wurde trotz einer Beschwerde beim VwGH begonnen. Dabei ging es auch darum ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich gewesen wäre. – Nein, meinte zunächst der Umweltsenat. Diese Entscheidung hat der VwGH schon am 29. September aufgehoben. Die Bewilligungen für die Freileitung haben nun vorläufig keine Rechtskraft mehr. Damit rückt auch die Wahrscheinlichkeit näher, dass die Bewilligungen der 110-kV-Freileitung Almtal-Kremstal hinfällig werden. (Aktuelle Ergänzungen am Ende des Beitrags)
Foto: Protestplakat der Kärntner Bürgerinitiativen 

Verfasst von 110kV ade am 14. Oktober 2015 - 22:19
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Naturschutz-Chef Schindlbauer: Hoffnungsvolles Signal – oder pure Heuchelei?

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Wir erinnern uns: Die BH Kirchdorf hat die 110-kV-Freileitungspläne bei der naturschutzrechtlichen Prüfung im Januar 2014 anstandslos durchgewunken. Einer der schon im Vorfeld eingebundenen Beamten: Gottfried Schindlbauer. Ausgerechnet er hat jetzt einen leidenschaftlichen Leitartikel für das Magazin Informativ des Oö. Naturschutzbundes geschrieben. Seine Worte heute hätten ihn eigentlich damals gegen die Leitung Sturm laufen lassen müssen. Doch zumindest öffentlich hat er nie ein Ohrwaschel gerührt…
Foto (© Land OÖ/Dedl): Fordert eine "Trendumkehr": Dr. Gottfried Schindlbauer, Leiter der Abtleilung Naturschutz im Amt der Oö. Landesregierung

Verfasst von 110kV ade am 16. September 2015 - 6:59
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Pühringer zur Erdkabel-Prüfung: Größtmögliches Einvernehmen mit allen Beteiligten!

Franziska Zimmer, LH Dr. Josef Pühringer, Norbert Pühringer Bild: Haijes / OÖ Nachrichten

Die Energie AG soll die Erdverkabelung erneut prüfen, und zwar mithilfe eines externen Sachverständigen. Das teilt nun auch der Landeshauptmann selbst in einer Presseinformation mit. Die "möglicherweise seit Projektbeginn veränderten Umsetzungsmöglichkeiten und Kosten" eines Erdkabel sollen dabei sogar durch konkrete Ausschreibungen und Preisanfragen kalkuliert werden. Die Meldung aus dem Linzer Landhaus lässt aber auch zentrale Fragen offen.
Foto (© Haijes): Pühringer, im April 2010 wenig begeistert bei Entgegennahme der Unterschriften gegen die Freileitung – und heute?
>>> Pressemeldungen dazu tagesaktuell unter BERICHTE <<<


>>> AKTUALISIERUNG 19.8.2015 Gleicher Inhalt, gleiche offene Fragen: Die Abgeordneten des Oö. Landtags haben soeben die Antwort des Landeshauptmanns auf die schriftliche Anfrage von Gerda Weichsler-Hauer und Sabine Promberger zum offenen Brief erhalten – was auch den Zeitpunkt der Presseinformation erklärt. <<<


Verfasst von 110kV ade am 16. August 2015 - 16:50
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Millionengrab! – Die unterschlagenen Kosten der Freileitung

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Der Landeshauptmann hat die Energie AG aufgefordert, die Kosten für die Erdkabel-Alternative noch einmal rechnen zu lassen. Das Ergebnis ist in zwei Punkten vorhersehbar: Die Kosten der Erdverkabelung werden jetzt deutlich niedriger liegen als zu Beginn der Auseinandersetzungen. Über die massiven Folgekosten der Freileitung hingegen wird sich der Stromkonzern auch weiterhin in Schweigen hüllen. Das ist erklärbar: Sie übersteigen die reine Preisdifferenz zum Erdkabel bei weitem. Und sie treffen "nur" die Allgemeinheit.
Foto: Der wahre Geldvernichter ist die Freileitung (© M. Großmann/pixelio.de)

Verfasst von 110kV ade am 2. August 2015 - 10:54
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