Die Region zwischen Kirchdorf und Vorchdorf fordert: Echte Chancen für die besseren Alternativen!

Konsenslösung scheitert an Widerstand der Energie AG

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Energie AG reicht Freileitung jetzt ein +++ Forderung nach Studie über bessere Lösungen abgelehnt +++ Verhärtung der Fronten absehbar +++ Pressekonferenz  der Bürgermeister am Freitag

  • Obwohl klar ist, dass im behördlichen Bewilligungsverfahren außer der eingereichten Freileitung keine erheblich anderen Lösungen herauskommen können, und
  • obwohl "110 kv ade!"bei der zweiten Verhandlung mit der Energie AG am gestrigen Montag einen umfangreichen Fragenkatalog für die geforderte Alternativen-Studie vorgelegt hat,
  • obwohl die Vertreter der Energie AG nicht plausibel begründen konnten, warum eine sofortige Behördeneinreichung zwingend ist,
  • obwohl 87% der betroffenen Grundeigentümer, bisher ca. 1900 Unterstützer und Gemeindevertretungen aller Parteien für die Suche nach Alternativlöungen zu der geplanten Freileitung sind:

Die Energie AG ist bei ihrer Absicht geblieben und wird jetzt um Bewilligung der Freileitung beim Land OÖ ansuchen! Auch eine Intervention bei LH Dr. Josef Pühringer heute früh hat zu keinem Aufschub in dieser Frage geführt.

Alle Vermittlungsbemühungen (auch durch Vertreter der Landespolitik) wurden zurückgewiesen. Die gesammelten Vorschläge* für umweltschonendere, ökologischere und zugleich auch die Versorgungssicherheit berücksichtigende Alternativen wurden zwar auch von der Energie AG als beachtlich bezeichnet, aber: "Wir werden uns mit solchen Dingen nicht auseinandersetzen." (DI Gerhard Föger, Energie AG Netz).

Die bis zu diesem Zeitpunkt sachlichen Gespräche mit der Energie AG sind durch diesen Schritt sinnlos geworden. "110 kV ade!" betrachtet dies daher als Verhandlungsabbruch und hat darauf hingewiesen, dass die Region dies nicht hinnehmen kann. Eine Pressekonferenz von Bürgermeistern der hauptsächlich betroffenen Gemeinden wird am Freitag 18. Juni um 10 Uhr voraussichtlich in Inzersdorf Näheres dazu an die Öffentlichkeit bringen.

* Themen und Fragen für eine Studie "Neugestaltung der Sttromversorgung des Alm- und Kremstals" von 110 kV ade!: Anhang anklicken

Verfasst von 110kV ade am 15. Juni 2010 - 11:49
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Ein paar persönliche Worte zum wirklichen Motiv des Widerstands

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Die Energie AG verschickt jetzt "Power Infos". An Presse, Politik, Wirtschaft... – mit bestechenden (wenn auch immer noch nicht belegten) Argumenten für die Notwendigkeit ihrer 110-kV-Hochspannungsleitung. Und ohne einen Funken Verständnis zu zeigen für irgend etwas anderes als Technik. Vielleicht kann jemand aus der Politik (denn auf die hören sie) es ihnen einmal so zu erklären versuchen...

Verfasst von 110kV ade am 14. Juni 2010 - 10:22
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Versorgungssicherheit durch Freileitungen?

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Auch beim deutschen Nachbarn tobt der Kampf um Starkstrom-Freileitungen. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen hatte man 2005 Erfahrungen der besonderen Art mit der "Sicherheit" von Freileitungen gemacht. Denn ganze Landstriche waren tagelang ohne Strom, trotz engmaschiger Vernetzung. Eis und Wind hatten die Masten gleich dutzendweise geknickt. Erdkabel bleiben davon sozusagen naturgemäß unbeeindruckt.

Die Bürgerinitiativen pro Erdkabel haben eine äußerst umfassende informative Homepage zu diesem Thema. Imposante Bilder, die unser Titelfoto locker toppen, unter dem Link "Sturm und Strom"!

Verfasst von 110kV ade am 31. Mai 2010 - 21:26
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EAG liefert Ergebnisse ihrer Bedarfsprüfung

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Rund drei Monate nach der ersten Aufforderung durch Vertreter der Landwirtschaft legte die Energie AG jetzt ein 20-seitiges Papier vor: Belege zur Notwendigkeit der Hochspannungsfreileitung und Alternativenprüfung werden darin aufgelistet. Bei der ersten direkten Verhandlung zwischen EAG und "110 kV ade!" am 21. Mai konnten nur einige der Punkte andiskutiert werden...

(Papier der EAG: Bitte Anhänge anklicken)

Verfasst von 110kV ade am 22. Mai 2010 - 16:28
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Schlierbacher Resolution: "Alternativen zu Hochspannungsleitungen!"

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Als fünfte der betroffenen Gemeinden spricht sich nun auch Schlierbach deutlich gegen die  geplante Hochspannungsfreileitung aus. Und der Gemeinderat greift in seinem einstimmigen Beschluss auch die Forderung der Initiative "110 kV ade!" nach einer Studie durch unabhängige Experten auf. (Vollständiger Resolutionstext: WEITERLESEN anklicken)

Verfasst von 110kV ade am 19. Mai 2010 - 19:58
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Es ist wohl überall das Gleiche...

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Ein Blick zu den Nachbarn: Auch in Niederösterreich kämpfen sich Betroffene mit den ewiggleichen "Geht nicht"-Argumenten der Stromversorger ab, wenn es darum geht, noch mehr Hochspannungsleitungen in der Landschaft zu verhindern.

Die Bürgerinitiative "Gesunder Strom - gesunder Lebensraum" listet auf ihrer Homepage ebenso knapp wie prägnant auf, was zum Thema zu sagen ist. Näheres: hier!

Verfasst von 110kV ade am 18. Mai 2010 - 10:57
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